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Kaliumcyanid Produkt Beschreibung

POTASSIUM CYANIDE Struktur
151-50-8
CAS-Nr.
151-50-8
Bezeichnung:
Kaliumcyanid
Englisch Name:
POTASSIUM CYANIDE
Synonyma:
KCN;Feratox;Cyanides;ai3-28749;kaliumcyanid;caswellno688a;Kalium-cyanid;POTSSIUM CYANIDE;POTASSIUM CYANIDE;CYANOGEN POTASSIUM
CBNumber:
CB9387427
Summenformel:
CKN
Molgewicht:
65.12
MOL-Datei:
151-50-8.mol

Kaliumcyanid Eigenschaften

Schmelzpunkt:
634 °C (lit.)
Siedepunkt:
1625 °C
Dichte
1.00 g/mL at 20 °C
Flammpunkt:
1625°C
storage temp. 
Poison room
Löslichkeit
H2O: 1 M at 20 °C, clear, colorless
Aggregatzustand
Solid
Farbe
White
Wichte
1.52
PH
11-12 (20g/l, H2O, 20°C)
Wasserlöslichkeit
Highly soluble in water. Soluble in methanol, glycerol, and formamide. Slightly soluble in ethanol.
Sensitive 
Hygroscopic
Merck 
14,7626
BRN 
4652394
Expositionsgrenzwerte
TLV-TWA (measured as CN) skin 5 mg CN/m3 (ACGIH and OSHA); 5 mg CN/m3/ 10 min ceiling (NIOSH).
Stabilität:
Stable. Incompatible with a variety of materials, including acids, iodine, peroxides, permanganates, alkaloids, chloral hydrate, metallic salts. Light and moisture sensitive. Contact with acid generates extremely toxic HCN gas.
CAS Datenbank
151-50-8(CAS DataBase Reference)
EPA chemische Informationen
Potassium cyanide (151-50-8)
Sicherheit
  • Risiko- und Sicherheitserklärung
  • Gefahreninformationscode (GHS)
Kennzeichnung gefährlicher T+,N
R-Sätze: 26/27/28-32-50/53
S-Sätze: 7-28-29-45-60-61
RIDADR  UN 1680 6.1/PG 1
WGK Germany  3
RTECS-Nr. TS8750000
3-8-10-23
TSCA  Yes
HS Code  2837 19 00
HazardClass  6.1
PackingGroup  I
Giftige Stoffe Daten 151-50-8(Hazardous Substances Data)
Toxizität LD50 orally in rats: 10 mg/kg (Hayes)
Bildanzeige (GHS)
Alarmwort Achtung
Gefahrenhinweise
Code Gefahrenhinweise Gefahrenklasse Abteilung Alarmwort Symbol P-Code
H300 Lebensgefahr bei Verschlucken. Akute Toxizität oral Kategorie 2 Achtung P264, P270, P301+P310, P321, P330,P405, P501
H310 Lebensgefahr bei Hautkontakt. Acute toxicity,dermal Category 1, 2 Achtung P262, P264, P270, P280, P302+P350,P310, P322, P361, P363, P405, P501
H330 Lebensgefahr bei Einatmen. Akute Toxizität inhalativ Kategorie 1 Achtung P260, P271, P284, P304+P340, P310,P320, P403+P233, P405, P501
H370 Schädigt die Organe. Spezifische Zielorgan-Toxizität (einmalige Exposition) Kategorie 1 Achtung P260, P264, P270, P307+P311, P321,P405, P501
H372 Schädigt bei Hautkontakt und Verschlucken die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition. Spezifische Zielorgan-Toxizität (wiederholte Exposition) Kategorie 1 Achtung P260, P264, P270, P314, P501
H400 Sehr giftig für Wasserorganismen. Kurzfristig (akut) gewässergefährdend Kategorie 1 Warnung P273, P391, P501
H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung. Langfristig (chronisch) gewässergefährdend Kategorie 1 Warnung P273, P391, P501
Sicherheit
P320 Besondere Behandlung dringend erforderlich
P330 Mund ausspülen.
P304+P340 BEI EINATMEN: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen.
P405 Unter Verschluss aufbewahren.

Kaliumcyanid Chemische Eigenschaften,Einsatz,Produktion Methoden

ERSCHEINUNGSBILD

HYGROSKOPISCHE KRISTALLE ODER FESTSTOFF IN VERSCHIEDENEN FORMEN MIT CHARAKTERISTISCHEM GERUCH. GERUCHLOS IM TROCKENEN ZUSTAND.

CHEMISCHE GEFAHREN

Schnelle Zersetzung bei Kontakt mit Säuren, langsame Zersetzung bei Kontakt mit Wasser, Feuchtigkeit oderKohlendioxid unter Bildung von Cyanwasserstoff(s. ICSC 0492). Mittelstarke Base in wässriger Lösung.

ARBEITSPLATZGRENZWERTE

TLV: (als CN) 5 mg/m? (als STEL, ceiling); Hautresorption; (ACGIH 2005).
MAK: (als CN) (Einatembare Fraktion) 2 mg/m? Spitzenbegrenzung: überschreitungsfaktor II(1); Hautresorption; Schwangerschaft: Gruppe C; (DFG 2005).

AUFNAHMEWEGE

Aufnahme in den Körper durch Inhalation, über die Haut und durch Verschlucken.

INHALATIONSGEFAHREN

Eine gesundheitsschädliche Partikelkonzentration in der Luft kann beim Dispergieren schnell erreicht werden.

WIRKUNGEN BEI KURZZEITEXPOSITION

WIRKUNGEN BEI KURZZEITEXPOSITION:
Die Substanz reizt stark Augen, Haut und Atemwege. Möglich sind Auswirkungen auf die Zellatmung mit nachfolgenden Krämpfen und Bewusstlosigkeit. Exposition kann zum Tod führen. ärztliche Beobachtung notwendig. (s.Anm.)

WIRKUNGEN NACH WIEDERHOLTER ODER LANGZEITEXPOSITION

Möglich sind Auswirkungen auf die Schilddrüse.

LECKAGE

Gefahrenbereich verlassen! Fachmann zu Rate ziehen! Persönliche Schutzausrüstung: Vollschutzanzug mit umgebungsluftunabhängigem Atemschutzgerät. Belüftung. Verschüttetes Material in trockenen, abdichtbaren und gekennzeichneten Behältern sammeln. Reste vorsichtig mit Natriumhypochlorit-Lösung neutralisieren. Dann mit viel Wasser wegspülen. NICHT in die Umwelt gelangen lassen.

R-Sätze Betriebsanweisung:

R26/27/28:Sehr giftig beim Einatmen, Verschlucken und Berührung mit der Haut.
R32:Entwickelt bei Berührung mit Säure sehr giftige Gase.
R50/53:Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.

S-Sätze Betriebsanweisung:

S7:Behälter dicht geschlossen halten.
S28:Bei Berührung mit der Haut sofort abwaschen mit viel . . . (vom Hersteller anzugeben).
S29:Nicht in die Kanalisation gelangen lassen.
S45:Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt zuziehen (wenn möglich, dieses Etikett vorzeigen).
S60:Dieses Produkt und sein Behälter sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen.
S61:Freisetzung in die Umwelt vermeiden. Besondere Anweisungen einholen/Sicherheitsdatenblatt zu Rate ziehen.

Aussehen Eigenschaften

KCN, Cyankali, Cyankalium. Farblose, hygroskopische Kristalle, die wegen Hydrolyse nach Cyanwasserstoff/Bittermandel riechen. Geruch wird nicht von allen Menschen wahr genommen.

Gefahren für Mensch und Umwelt

Sehr giftig beim Einatmen, Verschlucken und Berührung mit der Haut. Entwickelt bei Berührung mit Säure sehr giftige und brennbare Gase.
Einatmen, Verschlucken oder Aufnahme über die Haut kann innerhalb Sekunden oder weniger Minuten zum Tode durch innere Erstickung infolge Blockade der Zellatmung führen. Reizt Haut und Atmungsorgane. Hautresorption möglich.
Bereits CO2 aus der Luft bewirkt Blausäurefreisetzung.
Kontakt mit Säuren und Wasser setzt sehr giftige Cyanwasserstoff-Dämpfe frei. Nicht mit Magnesium, Alkalisalzen, Säuren, Fluor, Chloraten, Nitriten, Nitraten, Stickstoffchlorid und starken Oxidationsmitteln in Berührung bringen.
LD50 (oral, Ratte): 5 mg/kg.
Nicht in die Kanalisation gelangen lassen.

Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln

Schutzhandschuhe als kurzzeitiger Staubschutz.

Verhalten im Gefahrfall

Personen evakuieren.
Nicht in die Kanalisation gelangen lassen.
Reinigung unter Atemschutz. Trocken aufnehmen. Gut verschlossen der Entsorgung zuführen.
Löschpulver, trockener Sand.
Ungeeignete Löschmittel sind Wasser, wasserhaltige Löschmittel, Kohlendioxid.

Erste Hilfe

Nach Hautkontakt: Sofort mit viel Wasser abwaschen.
Nach Augenkontakt: Mit reichlich Wasser bei geöffnetem Lidspalt mindestens 10 Minuten ausspülen. Augenarzt hinzuziehen.
Nach Einatmen: Frischluft. Sofort Arzt mit Hinweis auf Blausäurevergiftung hinzuziehen.
Nach Verschlucken: Viel Wasser trinken lassen, wiederholt erbrechen auslösen. Sofort Arzt mit Hinweis auf Blausäurevergiftung hinzuziehen.
Nach Kleidungskontakt: Kontaminierte Kleidung sofort entfernen.
Ersthelfer: siehe gesonderten Anschlag

Sachgerechte Entsorgung

Cyanidhaltige, wässrige Abfälle mit wäßriger Natriumhypochloridlösung unter längererm Rühren oxidieren. Auch ist die Oxidation mit Wasserstoffperoxidlösung bei pH 10 - 11 zu Cyanaten und anschließend bei pH 8 - 9 zu CO2 möglich. Die entstandenen Lösungen können danach ins Abwasser gegeben werden.

Beschreibung

Potassium cyanide, KCN, is a cyanide salt that is found as a white, amorphous, deliquescent lump or crystalline mass with a faint odor of bitter almonds. It is soluble in water and has a specific gravity of 1.52. It is a poison that is absorbed through the skin. Target organs are the same as for sodium cyanide. Reaction with acids releases flammable and toxic hydrogen cyanide gas. The four-digit UN identification number is 1680. The NFPA 704 designation is health 3, flammability 0, and reactivity 0. The primary uses are in gold and silver ore extraction, insecticides, fumigants, and electroplating.

Chemische Eigenschaften

KCN is a white solid or colourless water solution with a faint bitter almond odour. As a solution, it is slightly soluble in ethanol. It is a poison that reacts with acid or acid fumes to emit deadly HCN. When heated to decomposition, it emits very toxic fumes. As a solid, KCN is incompatible with nitrogen trichloride, perchloryl fluoride, sodium nitrite, acids, alkaloids, chloral hydrate, and iodine. A synonym for KCN is potassium salt of hydrocyanic acid.

Chemische Eigenschaften

Potassium cyanide are white lumps, granular powder, or colorless solution. It may be shipped as capsules, tablets, or pellets. Toxic hydrogen cyanide gas released by potassium cyanide has a distinctive, weak bitter almond odor, but many people cannot detect it; the odor does not provide adequate warning of hazardous concentrations.

Verwenden

Extracting gold and silver from ores; electroplating baths; silver plating; case hardening steel by liquid nitriding; reagent in analytical chemistry.

Verwenden

Potassium cyanide is a white granular salt made by the absorption of hydrogen cyanide in potassium hydroxide. It is soluble in both water and alcohol and a lethal poison. If mixed with acids it produces highly toxic hydrogen cyanide gas. This was the preferred fixing chemical for collodion positives because it contained no sulfides to darken the highlight silver. As a fixing agent cyanide was particularly effective. After dissolving the unexposed silver halides cyanide would also remove nonimage fog producing very clean shadow areas. Prolonged fixing would eventually remove image silver. Tincture of iodine was added to dilute solutions of potassium cyanide and used to remove unwanted non-image silver in photographic materials and to remove silver stains.

Verwenden

Potassium cyanide is used for electrolytic refining of platinum; fine silver plating; as an electrolyte for the separation of gold, silver, and copper from platinum; and for metal coloring.

Vorbereitung Methode

Potassium cyanide was made by the Beilby process before the introduction of the neutralization or wet process. When made by the neutralization or wet process, it contains 99% KCN. Initially, potassium cyanide was used as a flux and later for electroplating, which was the single largest use in the 1990s. The demand for potassium cyanide was met by the ferrocyanide process until the latter part of the nineteenth century when the extraordinary demands of the gold mining industry for alkali cyanide resulted in the development of direct synthesis processes. When cheaper sodium cyanide became available, potassium cyanide was displaced in many uses.

Allgemeine Beschreibung

White amorphous lumps or a crystalline mass with a faint odor of bitter almonds. Density 1.52 g / cm3 Toxic by skin absorption through open wounds, by ingestion. Heating to decomposition produces toxic fumes. Used for gold and silver extraction, in chemical analysis, to make other chemicals, and as an insecticide.

Air & Water Reaktionen

Deliquescent. Soluble in water. Dissolution releases some poisonous hydrogen cyanide gas. The amount is not hazardous except in an enclosed space. If the water is acidic, dangerous amounts of hydrogen cyanide form at once.

Reaktivität anzeigen

POTASSIUM CYANIDE is a basic salt and a reducing agent. Reacts with acids of all kinds to generate poisonous hydrogen cyanide gas. Can react violently with oxidizing agents: fusion with metal chlorates, perchlorates, nitrates, or nitrites can cause explosions [Bretherick 1979. p. 101]. A mixture with perchloryl fluoride may explode above 100°C. A mixture with nitrite salts may cause an explosion [Pieters 1957. p. 30]. Incompatible with iodine. Initiates the explosive decomposition of nitrogen trichloride.

Hazard

A poison as absorbed by skin.

Health Hazard

Potassium cyanide is a white solid or colorless water solution with a faint bitter almond odor. As a solution, it is slightly soluble in ethanol. It is a poison that reacts with acid or acid fumes to emit deadly hydrogen cyanide. When heated to decomposition, it emits very toxic fumes. As a solid, potassium cyanide is incompatible with nitrogen trichloride, perchloryl fl uoride, sodium nitrite, acids, alkaloids, chloral hydrate, and iodine. A synonym for potassium cyanide is potassium salt of hydrocyanic acid

Health Hazard

Ingestion of KCN or exposure to the salts or their aqueous solutions by eye or skin contact can be fatal; exposure to as little as 50 to 150 mg can cause immediate collapse and death. Poisoning can occur by inhalation of mists of cyanide solutions and by inhalation of HCN produced by the reaction of metal cyanides with acids and with water. Symptoms of nonlethal exposure to cyanide include weakness, headache, dizziness, rapid breathing, nausea, and vomiting. These compounds are not regarded as having good warning properties.
Effects of chronic exposure to sodium cyanide or potassium cyanide are nonspecific and rare.

Health Hazard

Potassium cyanide is a dangerous poison; toxicity comparable to that of sodium cyanide. Ingestion of 100–150 mg of this compound could be fatal to humans. Similar toxicity is observed when KCN is absorbed through skin or eyes. Intake of the quantity above can cause collapse and cessation of breathing.
At lower concentrations the acute toxic symptoms are nausea, vomiting, headache, confusion, and muscle weakness. KCN administered in test animals by the intramuscular, intravenous, intraperitoneal, ocular, and oral routes exhibited LD50 values within the range of 3–9 mg/kg; the acute toxic effects were ataxia, respiratory stimulation, paralysis, and seizure.
Smith and Heath (1979) observed the effect of temperature on KCN toxicity of freshwater fish. When the temperature of exposure was lowered from 15 (59) to 5°C (41°F) the toxicity of KCN to goldfish decreased by a factor of 5.
LD50 value, intraperitoneal (rats): 4 mg/kg
LD50 value, oral (rats): 10 mg/kg
LD50 value, oral (humans): 2.86 mg/kg
Potassium cyanide caused reproductive damage in test animals, producing harmful effects on fertility and embryo.

Health Hazard

POTASSIUM CYANIDE is classified as super toxic. Probable oral lethal dose in humans is less than 5 mg/kg or less than a taste (7 drops) for a 150 lb. person. It is an eye and skin irritant. Poisonous in very small quantities; a taste is lethal.

Brandgefahr

Contact with acid releases highly flammable hydrogen cyanide gas. Moisture may cause POTASSIUM CYANIDE to volatilize as hydrogen cyanide. When heated to decomposition, POTASSIUM CYANIDE emits very toxic fumes of cyanide and nitrogen oxides. Reacts with acids to produce hydrogen cyanide gas. Reacts with strong oxidizers such as nitrates and chlorates, nitrogen trichloride; perchloryl fluoride; sodium nitrate; acids; alkaloids; chloral hydrate; iodine. Avoid contact with acids.

Brandgefahr

Potassium cyanide is noncombustible solid. Reaction with acids liberates flammable HCN.

Industrielle Verwendung

A white amorphous or crystalline solid of the composition KCN, potassium cyanide is employed for carbonizing steel for case hardening and for electroplating. For cyaniding steel the latter is immersed in a bath of molten cyanide and then quenched in water, or the cyanide is rubbed on the red-hot steel.
Commercial potassium cyanide is likely to contain a proportion of sodium cyanide. Potassium ferrocyanide, or yellow prussiate of potash, can also be used for case-hardening steel. It has the compositionK4Fe(CN)6and comes in yellow crystals or powder. The nitrogen as well as the carbon enters the steel to form the hard case. Potassium ferricyanide, or red prussiate of potash, is a bright-red granular powder of the composition K3Fe(CN)6, used in photographic reducing solutions, in etching solutions, in blueprint paper, and in silvering mirrors. Redsol crystals is the name of this chemical for use as a reducer and mild oxidizing agent, or toner, for photography.

Sicherheitsprofil

A deadly human poison by ingestion. A experimental poison by ocular, subcutaneous, intravenous, intramuscular, and intraperitoneal routes. Experimental teratogenic and reproductive effects. Human systemic effects by ingestion: convulsions, pulse rate increase. Mutation data reported. Reacts with acids or acid fumes to liberate deadly HCN. When heated to decomposition it emits very toxic fumes of K2O , CN-, and NOx. See also CYANIDE.

mögliche Exposition

Used in electroplating, steel hardening; extraction of precious metals form ores; as a fumigant; in insecticides; a reagent in analytical chemistry

Versand/Shipping

UN1680 Potassium cyanide, Hazard Class: 6.1; Labels: 6.1-Poisonous materials.

läuterung methode

A saturated solution in H2O-ethanol (1:3) at 60o is filtered and cooled to room temperature. Absolute EtOH is added, with stirring, until crystallisation ceases. The solution is again allowed to cool to room temperature (during 2-3hours), then the crystals are filtered off, washed with absolute EtOH, and dried, first at 70-80o for 2-3hours, then at 105o for 2hours [Brown et al. J Phys Chem 66 2426 1962]. It has also been purified by melting in a vacuum and by zone refining. HIGHLY POISONOUS.

Inkompatibilitäten

A strong reducing agent; keep away from oxidizers. Potassium cyanide decomposes on contact with water, humidity, carbon dioxide, strong acids (such as hydrochloric, sulfuric, and nitric acids), and acid salts, producing highly toxic and highly flammable hydrogen cyanide gas. Potassium cyanide absorbs water from air (is hygroscopic or deliquescent); the aqueous solution is a strong base. Incompatible with organic anhydrides; isocyanates, alkylene oxides; epichlorohydrin, aldehydes, alcohols, glycols, phenols, cresols, caprolactum, strong oxidizers; nitrogen trichloride; sodium chlorate. Attacks aluminum, copper, zinc in the presence of moisture.

Waste disposal

Consult with environmental regulatory agencies for guidance on acceptable disposal practices. Generators of waste containing this contaminant (≥100 kg/mo) must conform with EPA regulations governing storage, transportation, treatment, and waste disposal. In accordance with 40CFR165, follow recommendations for the disposal of pesticides and pesticide containers. Must be disposed properly by following package label directions or by contacting your local or federal environmental control agency, or by contacting your regional EPA office. Add strong alkaline hypochlorite and react for 24 hours. Then flush to sewer with large volumes of water.

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