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Ethylamin Produkt Beschreibung

Ethylamine Struktur
75-04-7
CAS-Nr.
75-04-7
Bezeichnung:
Ethylamin
Englisch Name:
Ethylamine
Synonyma:
EA;R631;MEA-70;C2H5NH2;AMINE C2;An aMine;ai3-24228;Ethylamin;Etilamina;Ethamamine
CBNumber:
CB8205711
Summenformel:
C2H7N
Molgewicht:
45.08
MOL-Datei:
75-04-7.mol

Ethylamin Eigenschaften

Schmelzpunkt:
-81 °C(lit.)
Siedepunkt:
17 °C
Dichte
0.81 g/mL at 20 °C
Dampfdichte
1.56 (15 °C, vs air)
Dampfdruck
874 mm Hg ( 20 °C)
Brechungsindex
n20/D 1.384
FEMA 
4236 | ETHYLAMINE
Flammpunkt:
48 °F
storage temp. 
2-8°C
Löslichkeit
soluble in water in all proportions; soluble in ethanol, methanol, paraffin hydrocarbons, aromatic and aliphatic hydrocarbons, ethyl ether, ethyl acetate, acetone, and mineral oil.
pka
10.7(at 25℃)
Aggregatzustand
Liquid
Geruch (Odor)
Pungent; strong ammoniacal.
Explosionsgrenze
14%
Odor Threshold
0.046ppm
Wasserlöslichkeit
miscible
Merck 
14,3762
JECFA Number
1579
BRN 
505933
Henry's Law Constant
1.23(x 10-5 atm?m3/mol at 25 °C) (Christie and Crisp, 1967)
Expositionsgrenzwerte
TLV-TWA 10 ppm (~18 mg/m3) (ACGIH, MSHA, and OSHA): IDLH 4000 ppm (NIOSH).
Stabilität:
Stable. Highly flammable. Incompatible with oxidizing agents, alkali metals, alkaline earth metals, acids, many reactive organic and inorganic compounds. Reacts with or disssolves most types of paint, plastic and rubber.
CAS Datenbank
75-04-7(CAS DataBase Reference)
NIST chemische Informationen
Ethylamine(75-04-7)
EPA chemische Informationen
Ethylamine (75-04-7)
Sicherheit
  • Risiko- und Sicherheitserklärung
  • Gefahreninformationscode (GHS)
Kennzeichnung gefährlicher F+,Xi,T,F,Xn
R-Sätze: 12-36/37-19-39/23/24/25-23/24/25-11-37-35-24-22-10-40
S-Sätze: 26-29-16-45-36/37-7-36/37/39
RIDADR  UN 2733 3/PG 1
WGK Germany  1
RTECS-Nr. KH2100000
4.5-31
Selbstentzündungstemperatur 721 °F
TSCA  Yes
HazardClass  3
PackingGroup  II
HS Code  29211990
Giftige Stoffe Daten 75-04-7(Hazardous Substances Data)
Toxizität LD50 orally in rats: 0.40 g/kg (Smyth)
Bildanzeige (GHS)
Alarmwort Achtung
Gefahrenhinweise
Code Gefahrenhinweise Gefahrenklasse Abteilung Alarmwort Symbol P-Code
H220 Extrem entzündbares Gas. Entzündbare Gase Kategorie 1 Achtung P210, P377, P381, P403
H224 Flüssigkeit und Dampf extrem entzündbar. Entzündbare Flüssigkeiten Kategorie 1 Achtung
H225 Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar. Entzündbare Flüssigkeiten Kategorie 2 Achtung P210,P233, P240, P241, P242, P243,P280, P303+ P361+P353, P370+P378,P403+P235, P501
H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken. Akute Toxizität oral Kategorie 4 Warnung P264, P270, P301+P312, P330, P501
H319 Verursacht schwere Augenreizung. Schwere Augenreizung Kategorie 2 Warnung P264, P280, P305+P351+P338,P337+P313P
H335 Kann die Atemwege reizen. Spezifische Zielorgan-Toxizität (einmalige Exposition) Kategorie 3 (Atemwegsreizung) Warnung
H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. Spezifische Zielorgan-Toxizität (einmalige Exposition) Kategorie 3 (Schläfrigkeit und Benommenheit) Warnung P261, P271, P304+P340, P312,P403+P233, P405, P501
H340 Kann genetische Defekte verursachen. Keimzellmutagenität Kategorie 1B Achtung
H351 Kann vermutlich Krebs verursachen. Karzinogenität Kategorie 2 Warnung P201, P202, P281, P308+P313, P405,P501
H360 Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen. Fertility (Fruchtbarkeit) Kategorie 1 Achtung
H370 Schädigt die Organe. Spezifische Zielorgan-Toxizität (einmalige Exposition) Kategorie 1 Achtung P260, P264, P270, P307+P311, P321,P405, P501
H371 Kann die Organe schädigen. Spezifische Zielorgan-Toxizität Kategorie 2 Warnung P260, P264, P270, P309+P311, P405,P501
H372 Schädigt bei Hautkontakt und Verschlucken die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition. Spezifische Zielorgan-Toxizität (wiederholte Exposition) Kategorie 1 Achtung P260, P264, P270, P314, P501
H373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition. Spezifische Zielorgan-Toxizität (wiederholte Exposition) Kategorie 2 Warnung P260, P314, P501
H402 Harmful to aquatic life Hazardous to the aquatic environment, acute hazard Category 3
Sicherheit
P210 Von Hitze, heißen Oberflächen, Funken, offenen Flammen und anderen Zündquellenarten fernhalten. Nicht rauchen.
P260 Dampf/Aerosol/Nebel nicht einatmen.
P261 Einatmen von Staub vermeiden.
P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz tragen.
P310 Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt/ anrufen.
P311 GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.
P301+P310 BEI VERSCHLUCKEN: Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt/... (geeignete Stelle für medizinische Notfallversorgung vom Hersteller/Lieferanten anzugeben) anrufen.
P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
P370+P378 Bei Brand: zum Löschen verwenden.
P403+P235 An einem gut belüfteten Ort aufbewahren. Kühl halten.
P410+P403 Vor Sonnenbestrahlung schützen. An einem gut belüfteten Ort aufbewahren.

Ethylamin Chemische Eigenschaften,Einsatz,Produktion Methoden

ERSCHEINUNGSBILD

FARBLOSES KOMPRIMIERTES FLüSSIGGAS MIT STECHENDEM GERUCH.

ERSCHEINUNGSBILD

FARBLOSE LöSUNG IN WASSER MIT STECHENDEM GERUCH.

PHYSIKALISCHE GEFAHREN

Die Dämpfe sind schwerer als Luft und können sich am Boden ausbreiten. Fernzündung möglich.

PHYSIKALISCHE GEFAHREN

Das Gas ist schwerer als Luft und kann sich am Boden ausbreiten. Fernzündung möglich.

CHEMISCHE GEFAHREN

Zersetzung beim Verbrennen unter Bildung giftiger Gase mit Stickstoffoxiden. Starke Base in wässriger Lösung. Reagiert sehr heftig mit Säuren. ätzend. Reagiert sehr heftig mit starken Oxidationsmittelnund organischen Stoffen unter Feuer- und Explosionsgefahr. Greift viele Nichteisen-Metalle und Kunststoffe an.

CHEMISCHE GEFAHREN

Starke Base. Reagiert sehr heftig mit Säuren. ätzend. Reagiert sehr heftig mit starken Oxidationsmittelnund organischen Stoffen unter Feuer- und Explosionsgefahr. Greift viele Nichteisenmetalle und Kunststoff an.

ARBEITSPLATZGRENZWERTE

TLV: 5 ppm (als TWA); 15 ppm (als STEL); Hautresorption; (ACGIH 2005).
MAK: 5 ppm, 9.4 mg/m? Spitzenbegrenzung: überschreitungsfaktor I(2); Schwangerschaft: Gruppe D (DFG 2006).
EG Arbeitsplatz-Richtgrenzwerte: 5 ppm, 9.4 mg/m? (EU 2004).

ARBEITSPLATZGRENZWERTE

TLV: () 5 ppm (als TWA); 15 ppm (als STEL); Hautresorption; (ACGIH 2005).
MAK: 5 ppm; 9.4 mg/m? Spitzenbegrenzung: überschreitungsfaktor: I(2); Schwangerschaft: Gruppe D; (DFG 2008).
EG Arbeitsplatz-Richtgrenzwerte: 5 ppm; 9.4 mg/m? (EU 2004).

AUFNAHMEWEGE

Aufnahme in den Körper durch Inhalation.

AUFNAHMEWEGE

Aufnahme in den Körper durch Inhalation der Dämpfe, über die Haut und durch Verschlucken.

INHALATIONSGEFAHREN

Beim Verdampfen bei 20°C tritt eine gesundheitsschädliche Kontamination der Luft ein.

INHALATIONSGEFAHREN

Eine gesundheitsschädliche Konzentration des Gases in der Luft wird beim Entweichen aus dem Behälter sehr schnell erreicht.

WIRKUNGEN BEI KURZZEITEXPOSITION

WIRKUNGEN BEI KURZZEITEXPOSITION:
Die Substanz reizt stark die Augen und die Atemwege. Schnelle Verdampfung kann zu Erfrierungen führen.

WIRKUNGEN BEI KURZZEITEXPOSITION

WIRKUNGEN BEI KURZZEITEXPOSITION:
Die Substanz reizt stark die Augen, die Haut und die Atemwege.

LECKAGE

Gefahrenbereich verlassen! Fachmann zu Rate ziehen! Belüftung. Zündquellen entfernen. Ausgelaufene Flüssigkeit vorsichtig neutralisieren. Reste mit Sand oder inertem Absorptionsmittel aufnehmen und an einen sicheren Ort bringen. Persönliche Schutzausrüstung: Atemschutzfilter für organische Gase und Dämpfe.

LECKAGE

Gefahrenbereich verlassen! Fachmann zu Rate ziehen! Belüftung. Zündquellen entfernen. Wasserstrahl NIEMALS auf die Flüssigkeit richten. Persönliche Schutzausrüstung: Vollschutzanzug mit umgebungsluftunabhängigem Atemschutzgerät.

R-Sätze Betriebsanweisung:

R12:Hochentzündlich.
R36/37:Reizt die Augen und die Atmungsorgane.
R19:Kann explosionsfähige Peroxide bilden.
R39/23/24/25:Giftig: ernste Gefahr irreversiblen Schadens durch Einatmen, Berührung mit der Haut und durch Verschlucken.
R23/24/25:Giftig beim Einatmen, Verschlucken und Berührung mit der Haut.
R11:Leichtentzündlich.

S-Sätze Betriebsanweisung:

S26:Bei Berührung mit den Augen sofort gründlich mit Wasser abspülen und Arzt konsultieren.
S29:Nicht in die Kanalisation gelangen lassen.
S16:Von Zündquellen fernhalten - Nicht rauchen.
S45:Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt zuziehen (wenn möglich, dieses Etikett vorzeigen).
S36/37:Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen.
S7:Behälter dicht geschlossen halten.

Aussehen Eigenschaften

C2H7N; (Aminoethan; Monoethylamin). Farbloses, nach Ammoniak riechendes Gas, schwerer als Luft. Wird häufig in Form einer 70%igen wässrigen Lösung gehandelt.

Gefahren für Mensch und Umwelt

Hochentzündlich. Mit Luft Bildung explosionsfähiger Gemische möglich. Mit Säuren stark exotherme Reaktionen. Reagiert mit Nitroparaffinen explosionsartig.
Reizt die Augen und die Atmungsorgane. Giftig beim Einatmen, Verschlucken und Berührung mit der Haut.
Ethylamin bildet mit Wasser stark basisches Ethylammoniumhydroxid, das mit seiner lipophilen Ethylkomponente die Haut leicht durchdringt.
Es erzeugt im Bereich der Augen unter Umständen eine leichte Trübung der Hornhaut und an den Atemwegen Hustenreiz, Rhinitis und Bronchitis. Lungenödem ist möglich. Allergische Bronchiti wurde beobachtet.
Toxische Wirkung auf Leber undd Nieren; Herz-Kreislaufstörungen.
Schwach wassergefährdender Stoff (WGK 1).

Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln

Arbeiten nur im Abzug durchführen.
Schutzhandschuhe nur als kurzzeitiger Spritzschutz.

Verhalten im Gefahrfall

Dämpfe nicht einatmen. Falls ohne Gefährdung möglich: Leck abdichten. Nicht funkenschlagende Werkzeuge benutzen. Betroffene Zone nach völliger Beseitigung des Materials gründlich lüften und reinigen.
Wasser, Kohlendioxid, Pulver, Schaum.
Im Brandfall Entstehung gefährlicher Dämpfe (nitrose Gase) möglich.

Erste Hilfe

Nach Hautkontakt: Mit reichlich Wasser abwaschen. Abtupfen mit Polyethylenglycol 400.
Nach Augenkontakt: Mit reichlich Wasser bei geöffnetem Lidspalt ausspülen (min. 10 Min.). Sofort Augenarzt hinzuziehen.

Nach Einatmen: Frischluft. Bei Atemstillstand künstliche Beatmung durchführen.
Nach Verschlucken: Zitronensaft, Speiseessig oder Eiermilch, dann viel Wasser trinken lassen. Erbrechen vermeiden (Perforationsgefahr). Sofort Arzt hinzuziehen.
Nach Kleidungskontakt: Kontaminierte Kleidung sofort entfernen.
Ersthelfer: siehe gesonderten Anschlag

Sachgerechte Entsorgung

Als Sondermüll entsorgen.

Chemische Eigenschaften

Ethylamine is a colorless gas or water-white liquid (below 17℃). Strong, ammonia-like odor. Shipped as a liquefied compressed gas.

Chemische Eigenschaften

Ethylamine is a very strong base and its complete solubility in water makes it ideal as an intermediate in many chemical syntheses. As with other primary amines, its chemical reactivity is dictated by the unshared pair of electrons on the nitrogen and its most characteristic reaction is with acids to form salts.

Chemische Eigenschaften

Colorless to yellow gas; ammonia fishy aroma.

Physikalische Eigenschaften

Colorless liquid or gas with a strong ammonia-like odor. An experimentally determined odor threshold concentration of 21 ppbv was reported by Leonardos et al. (1969). Experimentally determined detection and recognition odor threshold concentrations were 500 μg/m3 (270 ppbv) and 1.5 mg/m3 (810 ppbv), respectively (Hellman and Small, 1974).

Verwenden

In resin chemistry; stabilizer for rubber latex; intermediate for dyestuffs, pharmaceuticals; in oil refining

Verwenden

Ethylamine is used in the manufacture ofdyes and resins, as a stabilizer for rubberlatex, and in organic synthesis.

Verwenden

Dye intermediate, solvent extraction, petroleum refining, stabilizer for rubber latex, detergents, organic synthesis.

Definition

ChEBI: A two-carbon primary aliphatic amine.

Definition

ethylamine: A colourless flammablevolatile liquid, C2H5NH2; r.d. 0.69;m.p. –81°C; b.p. 16.6°C. It is a primaryamine made by reactingchloroethane with ammonia andused in making dyes.

Vorbereitung Methode

The methods employed for the production of ethylamine are similar to those used for the methylamines. Differences involve the alcohol used and its ratio to other reactants. The most common method involves continuously passing ammonia and ethanol over a catalyst in a gas-solid heterogenous reaction. The temperature is maintained at 300-500°C at 790-3550 kPa and the catalyst can be alumina, silica, titania, or tungstic oxides. As this procedure produces a mixture of water, alcohol, ammonia, and various amines, the amines of interest are continuously separated by distillations and extractions. The amine can be produced from ethyl chloride and alcoholic ammonia under heat and pressure or by hydrogenation of nitroethane (HSDB 1989). Alternatively ammonia, ethanol and hydrogen over a dehydrogenation catalyst are passed continuously over a catalyst (supported metallic silver, nickel, or copper) in a gas-solid heterogenous reaction. The reaction is run at 130-250°C at 790-3550 kPa and also produces a mixture of amines. Ethylamine can also be produced using a similar procedure which employs ammonia and an aldehyde or ketone and hydrogen over a hydrogenation catalyst under the same conditions. However, this method is more expensive and is therefore not commonly used, except in special cases (Schweizer et al 1978).
Ethylamine also is a normal constituent of biological systems and is present in the urine of animals and man (Beard and Noe 1981). The amine occurs widely in the environment as a decomposition product of amino acids. It is formed, therefore, in sewage during the decomposition of plant and animal wastes and is also found in a variety of foods such as cheese, herring, spinach and freeze-dried coffee (HSDB 1989; Lin et al 1983,1984). It is also a constituent of tobacco smoke and has been detected in various surface waters at concentrations ranging between 1 and 37 p.p.m. Ethylamine also has been found in finished drinking water (Neurath et al 1977; Scheiman et al 1974). As with other alkylamines, ethylamine can be nitrosated to form the toxic product, 7V-nitrosoethylamine (Hussain et al 1974).

Aroma threshold values

Very high strength odor; ammoniacal type; recommend smelling in a 0.01% solution or less

Allgemeine Beschreibung

A colorless liquid or a gas (boiling point 62°F) with an odor of ammonia. Flash point less than 0°F. Density of liquid 5.7 lb / gal. Corrosive to the skin and eyes. Vapors are heavier than air. Produces toxic oxides of nitrogen during combustion. Exposure of the closed container to intense heat may cause Ethylamine to rupture violently and rocket.

Air & Water Reaktionen

Highly flammable. Water soluble.

Reaktivität anzeigen

Sensitive to heat. Reacts vigorously with oxidizing agents. Incompatible with isocyanates, halogenated organics, peroxides, phenols (acidic), epoxides, anhydrides, and acid halides. Incompatible with cellulose nitrate. Flammable gaseous hydrogen is generated in combination with strong reducing agents, such as hydrides. Also incompatible with oxidizing agents. A chemical base. Neutralizes acids to form salts plus water in an exothermic reaction Dissolves most paints, plastics and rubber .

Hazard

Strong irritant. Flammable, dangerous fire risk, flammable limits in air 3.5–14%.

Health Hazard

Ethylamine is a severe irritant to the eyes,skin, and respiratory system. The pure liquidor its highly concentrated solution can causecorneal damage upon contact with eyes. Skincontact can result in necrotic skin burns.
Rabbits exposed to 100 ppm ethylaminefor 7 h/day, 5 days/week for 6 weeks mani fested irritation of cornea and lung, and liverand kidney damage (ACGIH 1986). A 4-hourexposure to 3000 ppm was lethal to rats. Theacute oral and dermal toxicity of this com pound was moderate in test animals.
LD50 value, oral (rats): 400 mg/kg
LD50 value, skin (rabbits): 390 mg/kg.

Chemische Reaktivität

Reactivity with Water No reaction; Reactivity with Common Materials: Will strip and dissolve paint; dissolves most plastic materials; can cause swelling of rubber by absorption. The reactions are not hazardous; Stability During Transport: Stable; Neutralizing Agents for Acids and Caustics: Flush with water; Polymerization: Not pertinent; Inhibitor of Polymerization: Not pertinent.

Industrielle Verwendung

Ethylamine has achieved widespread use as an intermediate in the manufacture of a variety of products. It is used as a solvent for dyes, resins, and oils and as a vulcanization accelerator for sulfur-cured rubbers as well as a stabilizer for rubber latex (NIOSH 1981; HSDB 1989). The amine is used in the production of alkyl isocyanates for intermediates in the manufacture of products such as pharmaceuticals and resins. It also serves as an intermediate in the manufacture of triazine herbicides, a corrosion inhibitor (1,3-diethyl thiourea), and an agent used in wash and wear fabrics (dimethylolethyltriazone). Copious salts of ethylamine can also be used in the refining of petroleum and vegetable oil (Sittig 1981). The amine also has uses as an industrial solvent and as a chemical initiator in the preparation of various solvents (HSDB 1989).

Sicherheitsprofil

A poison by ingestion, skin contact, and intravenous routes. Moderately toxic by inhalation. A severe eye irritant. A very dangerous fire hazard when exposed to heat or flame. Moderate explosion hazard when exposed to spark or flame. Keep away from heat and open flame, can react vigorously with oxidizing materials. To fight fire, stop flow of gas, use alcohol foam, dry chemical. Incompatible with cellulose nitrate or oxidzers. When heated to decomposition it emits toxic fumes of NOx. See also MINES.

mögliche Exposition

Monoethylamine (MEA) is used as an intermediate in the manufacture of the following chemicals: triazine herbicides, 1,3-diethylthiourea (a corrosion inhibitor); ethylamino-ethanol; 4-ethylmorpholine (urethane foam catalyst); ethyl isocyanate; and dimethylolethyltriazone (agent used in wash-and-wear fabrics). The cuprous chloride salts of MEA are used in the refining of petroleum and vegetable oil.

Environmental Fate

Photolytic. The rate constant for the reaction of ethylamine and ozone in the atmosphere is 2.76 x 10-20 cm3/molecule?sec at 296 K (Atkinson and Carter, 1984). Atkinson (1985) reported a rate constant of 6.54 x 10-11 cm3/molecule?sec for the vapor-phase reaction of ethylamine and OH radicals at 25.5 °C. The half-life for this reaction is 8.6 h.
Low et al. (1991) reported that the photooxidation of aqueous primary amine solutions by UV light in the presence of titanium dioxide resulted in the formation of ammonium and nitrate ions.
Chemical/Physical. Reacts with OH radicals possibly forming acetaldehyde or acetamide (Atkinson et al., 1978). When ethylamine over kaolin is heated to 600 °C, hydrogen and acetonitrile formed as the major products. Trace amounts of ethylene, ammonia, hydrogen cyanide, and methane were also produced. At 900 °C, however, acetonitrile was not produced (Hurd and Carnahan, 1930).
Reacts with mineral acids forming water-soluble salts (Morrison and Boyd, 1971).

Stoffwechsel

Ethylamine is readily absorbed from the respiratory and gastrointestinal tracts. When administered to humans as the HC1 form, about 32% of the ethylamine could be recovered in the urine (Rechenberger 1984). It appears that ethylamine is slowly oxidized by monoamine oxidase to form hydrogen peroxide and the corresponding aldehyde. Subsequently, the peroxide is removed by catalase and the aldehyde is likely converted to its carboxylic acid by aldehyde oxidase (Beard andNoe 1981).
As with other alkylamines, a potential exists for in vivo nitrosation of ethylamine from foods by the preservative sodium nitrite under the acidic conditions found in the stomach (Lin et al 1983,1984).

Lager

Ethylamine should be stored in a flammable-liquids storage room or cabinet. It shouldbe stored away from oxidizing materials andsources of ignition. It is shipped in steelcylinders or drums.

Versand/Shipping

UN1036, Ethylamine, Hazard Class: 2.1; Labels: 2.1-Flammable gas. Ethylamine, aqueous solution with not ,50% but not .70% ethylamine, Hazard Class: 3; Labels: 3-Flammable liquid, 8-Corrosive material. Cylinders must be transported in a secure upright position, in a wellventilated truck. Protect cylinder and labels from physical damage. The owner of the compressed gas cylinder is the only entity allowed by federal law (49CFR) to transport and refill them. It is a violation of transportation regulations to refill compressed gas cylinders without the express written permission of the owner.

läuterung methode

Condense it in an all-glass apparatus cooled by circulating ice-water, and store it with KOH pellets below 0o. [Beilstein 4 IV 307.]

Toxicity evaluation

The effects of ethylamine appear due primarily to its corrosive action at all points of contact with the body.

Inkompatibilitäten

The aqueous solution is a strong base. May form explosive mixture with air. Reacts violently with strong acids; strong oxidizers; cellulose nitrate; and organic compounds; causing fire and explosion hazard. Also incompatible with organic anhydrides; isocyanates, vinyl acetate; acrylates, substituted allyls; alkylene oxides; epichlorohydrin, ketones, aldehydes, alcohols, glycols, phenols, cresols, caprolactum solution. Attacksnonferrous metals: aluminum, copper, lead, tin, zinc, and alloys; some plastics, rubber, and coatings.

Waste disposal

Return refillable compressed gas cylinders to supplier. Controlled incineration; incinerator equipped with a scrubber or thermal unit to reduce nitrogen oxides emissions

Ethylamin Upstream-Materialien And Downstream Produkte

Upstream-Materialien

Downstream Produkte


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