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Dimethylsulfat Produkt Beschreibung

Dimethyl sulfate Struktur
77-78-1
CAS-Nr.
77-78-1
Bezeichnung:
Dimethylsulfat
Englisch Name:
Dimethyl sulfate
Synonyma:
NSC 56194;ai3-52118;Methanesulfate;METHYL SULFATE;Dimethylsulfat;Dimetilsolfato;Methylsulphate;Dimethylsulfaat;DIMETHYL SULFATE;sulfatedemethyle
CBNumber:
CB9854316
Summenformel:
C2H6O4S
Molgewicht:
126.13
MOL-Datei:
77-78-1.mol

Dimethylsulfat Eigenschaften

Schmelzpunkt:
-32 °C
Siedepunkt:
188 °C(lit.)
Dichte
1.333 g/mL at 25 °C(lit.)
Dampfdichte
4.3 (vs air)
Dampfdruck
0.7 mm Hg ( 25 °C)
Brechungsindex
n20/D 1.386(lit.)
Flammpunkt:
182 °F
storage temp. 
2-8°C
Löslichkeit
ethanol: 0.26 g/mL, clear, colorless
Aggregatzustand
Liquid
Farbe
Clear colorless
Geruch (Odor)
Almost odorless
Wasserlöslichkeit
2.8 g/100 mL (18 ºC)
Merck 
13,3282
BRN 
635994
Expositionsgrenzwerte
TLV/PEL-TWA skin 0.1 ppm (0.52 mg/m3 ) (ACGIH, OSHA, NIOSH) IDLH 10 ppm (NIOSH).
Stabilität:
Stable; combustible. Incompatible with strong oxidizing agents, strong bases including ammonia. Moisture-sensitive.
CAS Datenbank
77-78-1(CAS DataBase Reference)
IARC
2A (Vol. 4, Sup 7, 71) 1999
NIST chemische Informationen
Sulfuric acid, dimethyl ester(77-78-1)
EPA chemische Informationen
Dimethyl sulfate (77-78-1)
Sicherheit
  • Risiko- und Sicherheitserklärung
  • Gefahreninformationscode (GHS)
Kennzeichnung gefährlicher T+
R-Sätze: 45-25-26-34-43-68
S-Sätze: 53-45-61
RIDADR  UN 1595 6.1/PG 1
WGK Germany  2
RTECS-Nr. WS8225000
21
Selbstentzündungstemperatur 495 °C
HazardClass  6.1(a)
PackingGroup  I
HS Code  29209090
Giftige Stoffe Daten 77-78-1(Hazardous Substances Data)
Toxizität LD50 orally in rats: 440 mg/kg (Smyth)
Bildanzeige (GHS)
Alarmwort Achtung
Gefahrenhinweise
Code Gefahrenhinweise Gefahrenklasse Abteilung Alarmwort Symbol P-Code
H301 Giftig bei Verschlucken. Akute Toxizität oral Kategorie 3 Achtung P264, P270, P301+P310, P321, P330,P405, P501
H314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. Ätzwirkung auf die Haut Kategorie 1B Achtung P260,P264, P280, P301+P330+ P331,P303+P361+P353, P363, P304+P340,P310, P321, P305+ P351+P338, P405,P501
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen. Sensibilisierung der Haut Kategorie 1A Warnung P261, P272, P280, P302+P352,P333+P313, P321, P363, P501
H330 Lebensgefahr bei Einatmen. Akute Toxizität inhalativ Kategorie 1 Achtung P260, P271, P284, P304+P340, P310,P320, P403+P233, P405, P501
H341 Kann vermutlich genetische Defekte verursachen. Keimzellmutagenität Kategorie 2 Warnung P201,P202, P281, P308+P313, P405,P501
H350 Kann Krebs verursachen. Karzinogenität Kategorie 1A Achtung
Sicherheit
P201 Vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen.
P260 Dampf/Aerosol/Nebel nicht einatmen.
P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz tragen.
P303+P361+P353 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT (oder dem Haar): Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abwaschen oder duschen.
P305+P351+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
P308+P313 BEI Exposition oder falls betroffen: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.
P403+P233 An einem gut belüfteten Ort aufbewahren. Behälter dicht verschlossen halten.

Dimethylsulfat Chemische Eigenschaften,Einsatz,Produktion Methoden

ERSCHEINUNGSBILD

FARBLOSE, öLIGE FLüSSIGKEIT.

CHEMISCHE GEFAHREN

Die Substanz zersetzt sich beim Erhitzen oder beim Verbrennen unter Bildung von giftigen Rauchen mit Schwefeloxiden. Mittelstarke Säure in wässriger Lösung. Reagiert mit Wasser unter Bildung von Schwefelsäure unter Wärmeentwicklung. Reagiert heftig mit konzentriertem Ammoniak, Basen, Säuren und starken Oxidationsmitteln. Feuer- und Explosionsgefahr.

ARBEITSPLATZGRENZWERTE

TLV: 0.1 ppm (als TWA), Hautresorption, Krebskategorie A3 (bestätigte krebserzeugende Wirkung beim Tier mit unbekannter Bedeutung für den Menschen); (ACGIH 2008).
MAK: Hautresorption (H); Krebserzeugend Kategorie 2; (DFG 2008).

AUFNAHMEWEGE

Aufnahme in den Körper durch Inhalation der Dämpfe, über die Haut und durch Verschlucken.

INHALATIONSGEFAHREN

Beim Verdampfen bei 20°C kann schnell eine gesundheitsschädliche Kontamination der Luft eintreten.

WIRKUNGEN BEI KURZZEITEXPOSITION

WIRKUNGEN BEI KURZZEITEXPOSITION:
Die Substanz verätzt die Augen, die Haut und die Atemwege. ätzend beim Verschlucken. Inhalation kann zu Lungenödem führen (siehe ANMERKUNGEN). Möglich sind Auswirkungen auf die Leber und die Nieren mit Funktionsstörungen. Exposition weit oberhalb der Arbeitsplatzgrenzwerte kann zum Tod führen. Die Auswirkungen treten u.U. verzögert ein. ärztliche Beobachtung notwendig.

WIRKUNGEN NACH WIEDERHOLTER ODER LANGZEITEXPOSITION

Risiko der Lungenschädigung bei wiederholter oder längerer Dampf-Exposition. Wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen. Wiederholter oder andauernder Kontakt kann zu Hautsensibilisierung führen.

LECKAGE

Gefahrenbereich verlassen! Fachmann zu Rate ziehen! Persönliche Schutzausrüstung: Vollschutzanzug mit umgebungsluftunabhängigem Atemschutzgerät. NICHT in die Umwelt gelangen lassen. Belüftung. Ausgelaufene Flüssigkeit in abdichtbaren Behältern sammeln. Reste mit trockenem Sand oder inertem Absorptionsmittel aufnehmen und an einen sicheren Ort bringen.

R-Sätze Betriebsanweisung:

R45:Kann Krebs erzeugen.
R25:Giftig beim Verschlucken.
R26:Sehr giftig beim Einatmen.
R34:Verursacht Verätzungen.
R43:Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich.
R68:Irreversibler Schaden möglich.

S-Sätze Betriebsanweisung:

S53:Exposition vermeiden - vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen.
S45:Bei Unfall oder Unwohlsein sofort Arzt zuziehen (wenn möglich, dieses Etikett vorzeigen).

Aussehen Eigenschaften

C2H6O4S. Farblose, schwach süßlich riechende, ölige Flüssigkeit.

Gefahren für Mensch und Umwelt

Gefährliche Reaktionen mit Ammoniaklösung und Natriumnitrit sowie mit tertiären Basen und starken Oxidationsmitteln.
Kann Krebs erzeugen. Sehr giftig beim Einatmen. Auch giftig beim Verschlucken. Gefahr der Hautresorption.
Während der eigentlichen Einwirkungszeit keine auffälligen Reizungen. Nach mehrstündiger Latenzzeit schwere Verätzungen der Atmungsorgane. Toxische Wirkung auf Leber, Nieren, ZNS.
Wassergefährdender Stoff (WGK 2).

Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln

Unbedingt im Abzug arbeiten!
Wäßrige 10%ige Ammoniaklösung bereitstellen. Exposition vermeiden - vor Gebrauch besondere Anweisungen einholen.

Verhalten im Gefahrfall

Kleine Spritzer direkt mit Ammoniaklösung abspülen. Größere Mengen mit Absorptionsmaterial aufnehmen und als Sondermüll entsorgen. Ggf. Saal räumen! Atemschutz: Kombinationsfilter ABEK.
Entstehungsbrände mit CO2-Löscher bekämpfen.

Erste Hilfe

Nach Hautkontakt: Mit viel Wasser abwaschen. Abtupfen mit Polyethylenglycol 400 (Bereithalten!). Arzt!
Nach Augenkontakt: Mit viel Wasser mindestens 15 Minuten bei geöffnetem Lidspalt spülen. Augenarzt!
Nach Einatmen: Frischluft. Arzt!
Nach Kleidungskontakt: Kontaminierte Kleidung sofort ausziehen.
Ersthelfer: siehe gesonderten Anschlag

Sachgerechte Entsorgung

Alle benützten Geräte über Nacht in einer 10%igen wässrigen Ammoniaklösung stehen lassen. Rückstände analog vernichten.

Beschreibung

Dimethyl sulfate is a colorless, oily liquid with a faint, onionlike odor. It is soluble in water, ether, dioxane, acetone, benzene, and other aromatic hydrocarbons, miscible with ethanol, and sparingly soluble in carbon disulfide. It is stable under normal temperatures and pressures, but hydrolyzes rapidly in water at or above 18 ℃.
Dimethyl sulfate has been produced commercially since at least the 1920s. One production method is continuous reaction of dimethyl ether with sulfur trioxide. In 2009, dimethyl sulfate was produced by 33 manufacturers worldwide, including 1 in the United States, 14 in China, 5 in India, 5 in Europe, 6 in East Asia, and 2 in Mexico, and was available from 44 suppliers, including 16 US suppliers. There are no data on US imports or exports of dimethyl sulfate. Reports filed from 1986 through 2002 under the US Environmental Protection Agency’s Toxic Substances Control Act Inventory Update Rule indicate that US production plus imports of dimethyl sulfate totaled 10–50 million pounds. The simplest way of synthesizing dimethyl sulfate is by esterification of sulfuric acid with methanol as follows:2CH3OH+ H2SO4→(CH3)2SO4 + 2H2O

Chemische Eigenschaften

Dimethyl sulfate is essentially odorless. The specific gravity of this colorless, corrosive, oily liquid is 1.3322 g/cm3. Dimethyl sulfate is soluble in ether, dioxane, acetone, benzene, and other aromatic hydrocarbons. It is sparingly soluble in carbon disulfide and aliphatic hydrocarbons, and only slightly soluble in water (28 g/l at 18 °C) (O'Neil, 2006).

Verwenden

Dimethyl Sulfate is a diester of methanol and sulfuric acid. Dimethyl Sulfate is commonly used as a reagent for the methylation of phenols, amines, and thiols. Dimethyl Sulfate is an effective and widely used probe for sequence-specific protein-DNA interactions

Verwenden

Diethyl sulfate is used as an ethylating agentin many organic syntheses. It is also usedas an accelerator in the sulfation of ethyleneand as an intermediate in certain sulfonationreactions (Merck 1996).

Verwenden

It is used as a methylating agent in themanufacture of many organic compounds,such as, phenols and thiols. Also, it is used inthe manufacture of dyes and perfumes, andas an intermediate for quaternary ammoniumsalts. It was used in the past as a militarypoison.

synthetische

Dimethyl sulfate is prepared by distillation of an oleum/methanol mixture; technical production using dimethyl ether and SO3 has also been reported (NLM, 2013).

Definition

ChEBI: The dimethyl ester of sulfuric acid.

Allgemeine Beschreibung

Dimethyl sulfate is a colorless oily liquid, odorless to a faint onion-like odor. Dimethyl sulfate is very toxic by inhalation. Dimethyl sulfate is a combustible liquid and has a flash point of 182°F. Dimethyl sulfate is slightly soluble in water and decomposed by water to give sulfuric acid with evolution of heat. Dimethyl sulfate is corrosive to metals and tissue.

Air & Water Reaktionen

Water soluble.

Reaktivität anzeigen

Pure Dimethyl sulfate and concentrated aqueous ammonia react extremely violently with one another, as is the case for tertiary organic bases, [NFPA 491M, 1991]. Dimethyl sulfate ignites in contact with unheated barium chlorite, due to the rapid formation of unstable methyl chlorite. The product of methylating an unnamed material at 110°C was alloyed to remain in a reactor for 80 min. before the reactor exploded. This involved a sulfur ester such as Dimethyl sulfate, [MCA Case History No. 1786].

Health Hazard

Dimethyl sulfate is extremely hazardous because of its lack of warning properties and delayed toxic effects. The vapor of this compound is extremely irritating to the skin, eyes, and respiratory tract, and contact with the liquid can cause very severe burns to the eyes and skin. Ingestion of dimethyl sulfate causes burns to the mouth, throat, and gastrointestinal tract. The effects of overexposure to dimethyl sulfate vapor may be delayed. After a latent period of 10 hours or more, headache and severe pain to the eyes upon exposure to light may occur, followed by cough, tightness of the chest, shortness of breath, difficulty in swallowing and speaking, vomiting, diarrhea, and painful urination. Fatal pulmonary edema may develop. Systemic effects of dimethyl sulfate include damage to the liver and kidneys. Dimethyl sulfate is listed by IARC in Group 2A ("probable human carcinogen") and is classified as a "select carcinogen" under the criteria of the OSHA Laboratory Standard. Data indicate that dimethyl sulfate does not specifically harm unborn animals; dimethyl sulfate is not a developmental toxin. It is a strong alkylating agent and does produce genetic damage in animals and in bacterial and mammalian cell cultures.

Flammability and Explosibility

Dimethyl sulfate is a combustible liquid (NFPA rating = 2). Toxic dimethyl sulfate vapors are produced in a fire. Carbon dioxide or dry chemical extinguishers should be used to fight dimethyl sulfate fires.

Chemische Reaktivität

Reactivity with Water Slow, non-hazardous reaction; Reactivity with Common Materials: Corrodes metal when wet; Stability During Transport: Stable; Neutralizing Agents for Acids and Caustics: Sodium bicarbonate or lime; Polymerization: Not pertinent; Inhibitor of Polymerization: Not pertinent.

Sicherheitsprofil

Confirmed carcinogen with experimental carcinogenic, tumorigenic, and teratogenic data. Human poison by inhalation. Experimental poison by ingestion, inhalation, intravenous, and subcutaneous routes. Other experimental reproductive effects. Human mutation datareported. A corrosive irritant to skin, eyes, and mucous membranes. There is no odor or initial irritation to give warning of exposure. On brief, dd exposures, conjunctivitis, catarrhal inflammation of the mucous membranes of the nose, throat, larynx, and trachea, and possibly some reddening of the skin develop after the latent period. With longer, heavier exposures, the cornea shows clouding, the irritation changes to the nasopharynx are more marked, and after 6 to 8 hours pulmonary edema may develop. Death may occur in 3 or 4 days. The liver and kidneys are frequently damaged. Spang of the liquid on the skin can cause ulceration and localnecrosis. In patients surviving severe exposure, there may be serious injury of the liver and hdneys, with suppression of urine, jaunlce, albuminuria, and hematuria appearing. Death, resulting from the hdney or liver damage, may be delayed for several weeks. Flammable when exposed to heat, flame, or oxidizers. Can react with oxidizing materials. Violent reaction with NH4OH and NaN3. To fight fire, use water, foam, CO2, dry chemical. When heated to decomposition it emits toxic fumes of SOx See also SULFATES.

Carcinogenicity

Dimethyl sulfate is reasonably anticipated to be a human carcinogenbased on sufficient evidence of carcinogenicity from studies in experimental animals.

Environmental Fate

Chemical/Physical. Hydrolyzes in water (half-life = 1.2 h) to methanol and sulfuric acid (Robertson and Sugamori, 1966) via the intermediate methyl sulfuric acid (Du Pont, 1999a)

Lager

work with dimethyl sulfate should be conducted in a fume hood to prevent exposure by inhalation, and appropriate impermeable gloves and safety goggles should be worn at all times to prevent skin and eye contact.

Inkompatibilitäten

Dimethyl sulfate can react violently with ammonium hydroxide, sodium azide, and strong oxidizers.

Waste disposal

Excess dimethyl sulfate and waste material containing this substance should be placed in a covered metal container, clearly labeled, and handled according to your institution's waste disposal guidelines.

Dimethylsulfat Upstream-Materialien And Downstream Produkte

Upstream-Materialien

Downstream Produkte


Dimethylsulfat Anbieter Lieferant Produzent Hersteller Vertrieb Händler.

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0371-55170693
0371-55170693 info@tianfuchem.com CHINA 22607 55
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